
Die Fabeln von La Fontaine
Poetisch-musikalisches Theater. Die Glanzstücke der französischen Literatur, in denen die Tiere von uns erzählen, getragen vom Klavier.
Die Fabeln von La Fontaine gehören zu den Glanzstücken der französischen Literatur. Fähig, mit wenigen Strichen Situationen, Landschaften und Menschen zu zeichnen, verkörpern sie das Gleichgewicht zwischen Strenge und Freiheit, Präzision und Leichtigkeit: die Meisterschaft des Meisters!
Ob leichte oder ernste Dinge, kleine Fehler oder große Schwächen, Schicksalsschläge oder zerbrochene Krüge – jede Fabel versteht es, in Klängen und Worten das Schillern der menschlichen Psyche zum Schwingen zu bringen, und die Schwierigkeit, Mensch zu sein, verwandelt sich in eine Menagerie der Seele.
Begleitet von Musik von Rameau, Bach, Schubert, Händel und Lienhard, spielen La Fontaines Fabeln auf allen Klaviaturen der Heiterkeit: aufgeplustertes Gefieder, Krallenhiebe und der Milchtopf! Dieses Hereinbrechen der Fabeln reißt den Zuhörer mit, fesselt ihn, durchbohrt ihn, rupft ihn, lockt die schlummernden Tiere aus seinem Leib, lässt ihn hinter vorgehaltener Hand oder aus vollem Halse lachen – und das Leben immer mehr lieben!
Künstlerisches Team
- Regie und Spiel: Marc-Alexandre Cousquer
- Klavier: Lise Lienhard
Uraufführung November 2021. Dauer: 1 Std. (für alle) — 45 Min. (Schulfassung).
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